Skútustaðahreppur
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In der Geimeinde Skútustaðahreppur im Mývatn-Gebiet wohnen ungefähr 450 Menschen. Davon circa 200 im Ort Reykjahlíð.
In früheren Jahren haben sich die Einwohner von Mývatn hauptsächlich mit Landwirtschaft und Forellenfang beschäftigt. In den letzten Jahrzehnten hat es aber einen Wandel gegeben. Kísiliðjan (Kieselgurfabrik) begann in den sechziger Jahren Kieselgur vom Boden des Mývatn-Sees zu verarbeiten und war fur mehr als drei jahrzehnte der größte Arbeitgeber im Mývatn-Gebiet. Andere wichtige Unternehmen, die zahlreiche Arbeitsplätze schaffen, sind vor allem die Kraftwerke im Bjarnarflag und Krafla. Tourismus im Mývatn-Gebiet steht seit langem auf festen Füßen und alle nötigen Dienstleistungen wie Hotels, Gaststätten und Campingplätze sind vorort. In den letzten Jahren hat man einen großen Wert darauf gelegt den Tourismus aufzubauen. Jetzt werden z.B. Pläne aufgestellt, geothermale Badeanlagen zu errichten, denn im Mývatn-Gebiet gibt es eine lange Tradition vom Baden in solchen Quellen .
Mývatn ist Islands viertgrößter Binnensee mit 36, 5 km2, 277 Meter über dem Meer. Der See ist seicht, nur 5 Meter an der tiefsten Stelle. Viele Buchten, Holme und mehr als 40 Inseln kennzeichnen den See. Die Vogelwelt rund um Mývatn ist besonders vielfältig und es wird geschätzt, dass nirgends auf der Welt mehr Entenarten ihren Nistplatz haben als hier an Mývatn.
Die Naturschönheit an Mývatn ist einmalig und viele Touristen besuchen Mývatn jeden Sommer. Viele meinen, dass die Attraktion nicht minder im Winter ist. Gewisse Orte an Mývatn haben eine besondere Anziehungskraft, z.B. die Lavaformationen Dimmuborgir, Höfði, der Explosionskrater Hverfjall, das Solfatarengebiet Leirhnjúkar bei Krafla, die Pseudokrater beim Ort Skútustaðir, die heißen Quellen östlich von Námaskarð, die Thermal-Schlucht Grjótagjá usw.
Mývatn hat einen Abfluß, Laxá (Lachsfluß), einen der fangreichsten und beliebtesten Lachsflüßen Islands. Mývatn hat nur Grænilækur aus dem Grænavatn als Oberflächenzufluß. Das Wasser, dass in den See hineinfließt, kommt hauptsächlich von sowohl heißen als kalten Quellen am Boden des Sees.
Mývatn (Mückensee) heißt so aufgrund der gewaltigen Mückenschwärme, die viele nicht zu schätzen können. Die Natur an Mývatn wäre bestimmt anders ohne die Mücken, denn sie sind eine sehr wichtige Nahrung für verschiedener Vogelarten und auch für Forellen.
Obwohl Mývatn sich im Hochland befindet, ist das Mývatn-Gebiet immer relativ reich an Einwohnern gewesen. Die Tatsache, dass der See schon immer fangreich war, spielt hier ohne Zweifel eine wichtige Rolle.
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